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Special Olympics Nachbetrachtung

Wer nicht dabei war, dem kann man es nicht erzählen. Wer dabei war, dem braucht man es nicht erzählen, denn der hat es im Herzen!

Die Special Olympics Wintergames in Graz und Schladming waren ein Fest der positiven Emotionen. Wer glaubt, die Bildmedien hätten nur die besten Szenen zusammengefaßt, war nicht dabei. Die wunderbare Stimmung unter Athleten, Betreuern, Helfern und Fans bestand von früh bis spät. Und täglich konnte man Neues lernen.

Sei dabei! – Special Olympics World Winter Games

Vom 17. – 24.3.2017 ist unsere Ordination geschlossen. Da ich der Einladung gefolgt bin, bei den World Winter Games der Special Olympics als Volonteer mitzuarbeiten, trifft man mich in der Stadthalle Graz oder bei der Betreuung von Gästen aus der ganzen Welt irgendwo in Graz. Die Eindrücke von diesem sozialen Sportevent sind jetzt schon Ale sind eingeladen, zu den Bewerben in der Stadthalle und der Eishalle Liebenau als Zuseher zu kommen. Eintritt frei! Am Hauptplatz gibt es die Siegerehrungen und immer Programm: begeisternd.

Viele Infos auf: http://www.austria2017.org/

 

Ganzheitliche Allgemeinmedizin

4 Bücher, für jeden etwas!

In den letzten Jahren sind mir 4 Bücher untergekommen, die nach ersten Anblick nicht gleich den Anschein erwecken, ähnliche Aussagen zu treffen. Aber nun möchte ich sie deswegen vorstellen, da jedes für sich die ganzheitliche Sicht des Faches Allgemeinmedizin, sei es im bio-psycho-sozialen Kontext oder in der Betonung der individuellen Gesprächsmedizin im Sinn einer mitfühlenden Anamnese, hervorragend darstellen aber jedes für sich eine andere Lesergruppe anspricht:

Narrative-based Medicine – Sprechende Medizin, Herausgeber Greenhalgh und Hurwitz, Verlag Hans Huber

Die verlorene Kunst des Heilens, Bernard Lown, Suhrkamp

Heilkunst, Bernard Lown, Schattauer

Wunder wirken Wunder, Eckart v. Hirschhausen, Rowohlt

 

Stärkung der Hausärzte Beitrag 1

Typischer Steirischer Hausarzt auf Visite, oder?

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Nach 30 Jahren Praxis gibt es immer noch Überraschungen: Bisher wurden mir in regelmäßigen Abständen kleine Flaschen (100ml) des Desinfektionsmittels Isozid-H als Ordinationsbedarf bewilligt, die für meine Hausarzt-/Notfallkoffer benötigt wurden.

Beim letzten Antrag staunte ich nicht schlecht, als das eingesandte Rezept von 3 großen Flaschen a 500ml und 3 kleinen Flaschen a 100 ml auf allein 4 große Flaschen umgeändert zurückkam. Eine telefonische Anfrage beim zuständigen Chefarzt führte zu folgender Auskunft:

MW: Wieso wird mir die Kleinpackung nicht mehr bewilligt?
ChA: Weil diese im Verhältnis viel teurer ist.

MW: Ich brauch sie aber für meine Einsatzkoffer, die genau eingeräumt sind, um alles nötige mitzuführen. Wie soll ich das lösen?
ChA: Na dann füllen sie es halt immer wieder nach. (MW denkt: Hygiene?!) oder nehmen sie halt die große Flasche mit (MW denkt: Die läuft ab – Menge, Hitze usw. –  und die Hälfte wird dann schließlich entsorgt).

MW: Aber wie soll ich das bewerkstelligen?
ChA: (Nach einiger Zeit der Überlegung) Na dann nehmen’s halt ein Sackl!!

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