Kategoriearchiv: Zusatztätigkeiten

Besser jetzt Vorsorgen

Gerne können Sie in unserer Ordination Ihre ganz individuelle Vorsorgeuntersuchung in Anspruch nehmen. Wir freuen uns, Ihnen hier mehrere Varianten von Umfang und Analysetiefe, zugeschnitten auf Ihre persönlichen Bedürfnisse, anbieten zu können:

 

  • Vorsorgeuntersuchung der Sozialversicherung: Allgemein bekannt unter der Bezeichnung „Gesundenuntersuchung“ und ab dem 19. Lebensjahr möglich, umfasst diese zum Einen ein einfaches Labor (1 Leberwert, Fett und Cholesterin, Harnprobe und ab dem 50. Lebensjahr mit Stuhltest; bei Frauen zusätzlich Blutbild) und eine körperliche Grunduntersuchung. Es ist vor allem eine ausgezeichnete Gelegenheit, in Ruhe alle gesundheitlichen Probleme durchzusprechen oder offene medizinische Fragen zu klären, mit dem Ziel vor Augen, die eigene Gesundheit auf lange Sicht zu erhalten oder weiter zu verbessern.
  • Erweiterte Vorsorgeuntersuchung „Mir geht’s gut“: Bei der Aufstockung auf diese Variante (kostenpflichtig) bekommen Sie zusätzlich weitere aussagekräftige Laborwerte sowie ein EKG-Untersuchung (Herz), eine Lungenfunktion und eine genaue Inventur Ihres Impfpasses, sodass Sie in Beruf und Urlaub auf der sicheren Seite sind.
  • Gesundheitschecks/Eltern-Kindpass-Untersuchungen: selbstverständlich führen wir auch die weiteren Gesundheitschecks, welche sich im Angebot der Krankenkassen befinden, durch. Dies sind u.a. „Selbstständig Gesund“, Gesundheitscheck Junior und die interne Mutter-Kind-Pass Untersuchung inklusive den oGT
  • Vorsorgeuntersuchung 70+: Wie bereits Dr. Michael Wendler ist auch mein Interessensgebiet die Geriatrie. Daher biete ich weiterhin diese spezifische Vorsorgeuntersuchung für Ältere an, die einige spezielle Tests inkludiert sowie eine weitreichende Vorsorgeberatung zu zahlreichen gesundheitlichen Problemfeldern des Seniorenalters, wie u.a. Gleichgewicht, Mobilität, Ernährung, Gedächtnis, Knochenschwund, Inkontinenz beinhaltet. Wir erstellen dann eine genaue Problemanalyse und geben Ihnen Tipps für vorbeugende Maßnahmen. Diese Untersuchung kann ab dem 70. Lebensjahr in Anspruch genommen werden. Wir haben auch Gutscheine, die Sie Ihren älteren Familienmitgliedern schenken könnten.

Für weitere Details zu allen Vorsorgeuntersuchungen, für Ihre individuelle Terminbuchung und etwaige Rückfragen zu Abläufen und Verrechnung wenden Sie sich direkt an die Anmeldung. Unsere Mitarbeiterinnen geben Ihnen gerne Auskunft!

Üblicherweise bekommen Sie bei der Blutabnahme (nüchtern) die Unterlagen und Fragebögen, und einige Tage danach findet die eigentliche Untersuchung außerhalb der üblichen Ordinationszeiten statt. Dafür rechnen Sie bitte zumindest 30 – 45min Zeit ein (beim ausführlichen Gesundheitscheck oder Vorsorge 70+ ca. 75-90 min). Danke.

Patientenverfügung
Gerne können Sie auch Termine zur Erstellung einer Patientenverfügung vereinbaren. Im Rahmen dieser Gespräche wird nicht nur über die Wünsche zur Patientenverfügung in aller Ruhe geredet, sondern – wenn der Wunsch da ist – auch ein bisschen über gesundheitliche Probleme im Alter, Versorgungsherausforderungen und Möglichkeiten der Vorsorge und Vorsorgevollmacht gesprochen.

Vorsorgeuntersuchung 70+

Sind Sie jünger? So gibt es auch für Sie ein maßgeschneidertes Angebot an Vorsorgeuntersuchungen. Fragen Sie einfach nach.

Für Senioren und Seniorinnen über 70 bieten wir im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung eine rechtzeitige Gesundheitsvorsorge zu den wichtigsten Veränderungen im Seniorenalter, damit Sie auch im höheren Alter mobil und unabhängig bleiben können.

Wir testen Gedächtnis, Beweglichkeit, Gleichgewicht, Stimmungslage und beraten Sie bezüglich Knochendichte, Inkontinenz, chronischer Erkrankungen, Sport und Sturzgefahren im Alltag.

Erkundigen Sie sich bei unserer Ordinationsassistentin oder schenken Sie Ihren älteren Angehörigen einen Gutschein!

Weitere Angebote. 

Tipps für die Betreuung von KPJ-Studierende für deren Fallberichte

Im Pflichtpraktikum Allgemeinmedizin der Med-Uni-Graz im 6. Studienjahr haben die Studierenden 2 Fallberichte zu schreiben und diese im Abschlußseminar zu präsentieren. Es soll über ein akutes Geschehen berichtet werden und über einen konkreten Patienten mit einer chronischen Krankheit oder längerem Betreuungsaufwand (z.B. auch Substanzabhängigkeit, Palliativmedizin etc.).  Da der Zugang zu Patient/innen durch unsere holistische bio-psycho-soziale Arbeitsweise ein gänzlich anderer ist als in den anderen klinischen Fächern des KPJ, an dieser Stelle einige Hinweise, wie diese Fallberichte gestaltet werden sollten. Wesentlich ist auch die hermeneutische Betrachtungsweise in den Fallgeschichten, ein Zugang, den die jungen Kolleg/innen fast überhaupt nicht kennen und das am Schluß des Studiums! (Hermeneutik: Betrachtung des Krankheitsgeschehens aus der zugrundeliegenden Geschichte und den Umgebungsfaktoren.)

IAMEV – Lehrbrief 2 KPJ Fallberichte

Wie integriere ich Studierende in (m)eine Praxis

Eine Kurzanleitung, die auch für angehende Lehrpraxisleiter für die Ärzte am Ende ihrer Spitals-Ausbildung nützlich sein könnte!!

Schritt für Schritt können Studierende neben der laufenden Praxisarbeit zunehmend in die Verantwortung und in die allgemeinmedizinische Alltagrbeit einbezogen werden. Am Ende des Projektes steht die Betreuung von Patient/innen von der Anamnese bis zum Therapievorschlag. Natürlich mit der selbstverständlichen Rückmeldepflicht. Interessiert? Schauen Sie sich das an:

IAMEV – Lehrbrief 1 KPJ Integration Student in 4 Wochen

Nach 25 Jahren: Hauptvorlesung

Die Zeichen stehen für uns Allgemeinmediziner auf Sturm. 2/3 von uns gehen innerhalb der nächsten Jahre in Pension. Gerade noch rechtzeitig haben wir es nun Dank unseres neuen Instituts geschafft, dass wir eine Woche in einem Pflicht-Modul unser Fach darstellen können, also eine Hauptvorlesung übernehmen dürfen. Nach 15 Jahren Untergrundvorlesung im Physiologie-Kammerl und langen Jahren nahezu ehrenamtlichen Engagements haben wir die wichtigste Bühne der Universität erklommen. Wenn dies unser unermüdlicher Mentor, Förderer und Forderer Michael Hasiba noch erleben hätte können! Ihm widme ich meinen Beitrag am Mittwoch Vormittag: „Allgemeinmedizin im Lebensbogen“